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4. Kapitel

Hawk war kaum im Sumpf als BJ reingestürmt kam und gleich zu einem Glas Martini griff.

,,Beej, ist was passiert?" , fragte Hawk besorgt.
,,Der Gefreite Gates ist ebend gestorben."
,, Dein Patient?! Tut mir Leid Beej."
,, Warum entschuldigen sich alle heute? Ich bin schuld dran ich alleine", sagte BJ zornig.
,,Hör auf, du bist doch nicht verantwortlich für das Schicksal des Jungen, niemand ist verantwortlich für irgendwelche Schicksale anderer. Ok er war erst 22 es gibt noch viel jüngere Menschen die sterben, die ganzen Kinder oder die noch nicht einmal geborenen Kinder, der Krieg nimmt nun mal keine Rücksicht darauf, er geht immer weiter , egal was wir machen , ich weis noch was Henry Blake damals zu mir sagte: Es gibt gewisse Regeln, den Krieg betreffend! Im Krieg sterben nunmal Männer, das ist die erste Regel. Und Regel Nummer zwei besagt, das Ärzte die Regel Nummer eins nicht ändern können. , ." , sagte Hawk.
,,Doch Hawk, ich hätte es ändern können, ich hätte es ändern müssen." Nach diesem Satz zischte BJ richtung Offiziers Club.
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,,Bitte ein Bier Igor", sagte BJ fordernt.
,,Kommt sofort, Sir."

Col. Potter betrat den Offiziersclub und setzte sich neben BJ.

,,Ist alles ok Hunnicutt?", fragte Potter.
,,Ja sicher, alles bestens."
,,Ich weis wie schlimm es ist einen Patienten zu verlieren, da kommt einem die Welt so grausam vor und man fühlt sich nutzlos. Im 2. Weltkreig hatte ich mal einen Schützen namens Peter, er war gerade mal 19 Jahre, er erzählte mir viel von seiner Familie.
Als ich bei der Visite zu ihm kam, war er tot, ich wusste das,das kommen würde, denn als er zu mir auf den OP Tisch kam sah er aus wie ein Schweizer Käse. Trotzdem habe ich mir tagelang vorwürfe gemacht. Bis mir klar wurde das jeder einmal von dieser Welt gehen muss um es danach vielleicht besser zu haben, und sehn Sie wenn wir einmal tot sind, man weint zwar um uns aber nach eine gewissen Zeit haben die Menschen die wir lieben, und die uns geliebt haben den Schmerz überwunden, weil das Leben weiter geht."
,,Danke Col. Sie finden immer die richtigen Worte, nur musste der Junge gerade einige Tage vor Weihnachten sterben?", fragte BJ hilflos.
,,Das ist das Schicksal mein Sohn, das ist das Schicksal."