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Die Atomkrise im zeitlichem Ablauf

 

Überblick der Geschehnisse

1985 Die Sowjetunion verlangt erfolgreich von Korea, dem Atomwaffensperrvertrag beizutreten.
1992 Die Amerikaner ziehen ihre Atomwaffen aus Südkorea ab, Gesamtkorea wird als
 atomwaffenfreie Zone erklärt.
1993 Nordkorea verweigert Inspektoren den Zutritt zu ihrem Atomzentrum.
1994 Nach schweren Verhandlungen werden die Inspektoren wieder zugelassen.     
Nordkorea verpflichtet sich zur Aufgabe seines Kernwaffenprogrammes.
    
Die USA verpflichten sich als Gegenleistung Hilfe zu leisten die nordkoreanischen Atomreaktoren zu modernisieren. Nach der Modernisierung sind die Reaktoren
 nicht mehr zum Atomwaffenbau geeignet.
    
Bis zur Fertigstellung werden Öllieferungen an Nordkorea versprochen und eingeplant.
1996 Vier-Parteien-Gespräche: Nordkorea, Südkorea, China und USA verhandeln über die
 Lösung aktueller und langfristiger Probleme und Ziele auf der Halbinsel. Diese scheitern, allerdings wird der Waffenstillstand von 1953 von allen anerkannt und bestätigt.
1998 Eine nordkoreanische Mittelstreckenrakete überfliegt Japan.
2000 Erstes innerkoreanisches Gipfeltreffen
2001 George W. Bush beleidigt den nordkoreanischen Präsidenten im Fernsehen und sagt öffentlich, er wird ihn stürzen.
2002 Die USA nimmt Nordkorea auf die Liste der Schurkenstaaten. 
    
Nordkorea wird öffentlich beschuldigt, weiterhin am Atomprogramm zu arbeiten.
    
Nordkorea sagt, das Land sei zu diesem Programm berichtigt und verweist auf die aus ihrer Sicht amerikanische Agressionen.
    
Die USA stellen die Öllieferungen ein.
2003 Nordkorea tritt aus dem Atomwaffensperrvertrag und dem Abkommen zur atomwaffenfreie Zone aus.
2005 Nordkorea kündigt Kernwaffentests mit eigenen Waffen an und möchte an keinen weiteren Verhandlungen zur Beilegung den Atomstreits teilnehmen.
    
Im öffentlichen Fernsehen werden die Kernwaffen als Selbstverteidigung gegenüber dem langsamen Erstickungstod durch die USA bezeichnet.
    
Ende des Jahres bietet Nordkorea an, das Kerwaffenprogramm zugunsten von Technologietransfer und wirtschaftlicher Hilfe einzustellen.
2006 Neue Raketentests mit Raketen, die angeblich Atomsprengköpfe tragen könnten.
    
Test einer Atombombe in Nordkorea, die von Russland bestätigt wird.
    
Südkoreanische Truppen wurden in Folge in Bereitschaft gesetzt, China drohte mit Konsequenzen.
Südkoreanische Hilfen an den Norden wurden gestrichen, Japan verbot den Handel mit Nordkorea.
    
Die Vereinten Nationen verhängten Sanktionen, unter anderem wurde der Handel mit Luxusgütern verboten.
2007 Die USA geben bekannt, die Anschuldigungen aus 2002 sind in ihrer Höhe unhaltbar.
2009 Nordkorea startet eine neue Rakete mit einem Kommunikationssateliten.
    
Ein neuer Kernwaffentest und weitere Raketenstarts folgen.
Die Sanktionen und Embargo werden verschärft.
Nordkorea reagiert mit der Ankündigung seine Waffen zu perfektionieren und auszubauen.
2010 Laut einem amerikanischen Bericht ist das Waffenprogramm fortgeschrittener, als gedacht.
2012 Verhandlungen: Nordkorea stellt die Urananreicherung ein und verzichten auf Langstreckenraketentests, die Amerikaner verpflichten sich zu     Lebensmittellieferungen.
Inspekteure dürfen in das Land und die Einhaltung überwachen.
    
Nordkorea bezeichnet sich von diesem Jahr an als Atommacht.
2013 Ein neuer Kernwaffentest in Nordkorea, die Vereinten Nationen verschärfen die Sanktionen erneut.
Es werden vom Norden her der Nichtangriffspakt aufgekündigt.
2015 Nordkorea bietet erneut das Ende des Programes an. Im Gegenzug müsse die USA auf gemeinsame Manöver mit Südkorea verzichten.
2016 Angeblicher Test einer Wasserstoffbombe. China verurteilt Nordkorea öffentlich und verbietet den Import von Rohstoffen aus Nordkorea. 
   Nach weiteren Raketentests wird ein amerikanisches Raketenabwehrsystem im Süden installiert.
Südkorea schloss den den gemeinsamen Industriepark und Japan die Häfen für nordkoreanische Schiffe.
    
Gegen Ende des Jahres wird ein erneuter Waffentest festgestellt.

 Taepodong-2

Taepodong-2 (koreanisch 대포동 2호, benannt nach der früheren Bezeichnung der Raketenbasis Musudan-ri) ist der Code-Name einer nordkoreanischen Interkontinentalrakete, die auf der Technologie der ebenfalls nordkoreanischen Taepodong-1 basiert. Vereinzelt wird sie auch als No-dong-3, Hwasong (Mars)-2 oder Moksong (Jupiter)-2 bezeichnet. In der Version als Satellitenträgerrakete wird sie von Nordkorea als Unha-2 (은하_2호 koreanisch für „Galaxie“) bezeichnet, eine modifizierte Version existiert als Unha-3. (Wikipedia)

 Zahlen
  • Reichweite: 4.700–6.000 km mit 1000 kg Nutzlast[2]
  • Startmasse: 79,2 t
  • Durchmesser: 2,20 m
  • Länge: 35,8 m